BML fordert bundesweit vereinheitlichte Bauverordnungen und Anerkennung von Micro-Living als eigenständiges Segment

Der Bundesverband Micro-Living e.V. (BML) fordert eine bundesweite Vereinheitlichung der Bauvorgaben und die Anerkennung von Micro-Living als eigenständiges Segment der Wohnwirtschaft mit spezifischen Regeln. Dazu gehören verlässliche Vorschriften für Carsharingplätze und Kommunikationstechnik, ein flexibler Stellplatzschlüssel und eine lebensnahe Abgrenzung von gewerblichen und wohnwirtschaftlichen Konzepten.

Dies würde der steigenden Bedeutung des Micro-Living-Sektors Rechnung tragen, da dieser entscheidend zur Stadtentwicklung an seinen Standorten beiträgt. Micro-Living schafft dringend benötigten flächeneffizienten Wohnraum. So besteht in deutschen Universitätsstädten ein Mangel an Wohnheimplätzen. Auch nimmt der Bedarf an flexiblem Wohnraum für Berufstätige in den Ballungszentren immer weiter zu. Micro-Living bietet darauf eine zeitgemäße Antwort und nimmt Druck von den lokalen Mietmärkten, da bei einem entsprechenden Angebot eine Fehlbelegung größerer familientauglicher Wohnungen verhindert wird.

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